Wenn die Eltern Unterstützung brauchen: Begleitservice organisieren
Die Eltern wohnen noch zu Hause, Sie selbst nicht um die Ecke. Wie Sie Fahrten zu Einkauf, Arzt oder Besuch für sie organisieren, damit sie mobil bleiben, auch aus der Ferne.

Erste Anzeichen: wann Hilfe bei Fahrten sinnvoll ist
Oft beginnt es mit kleinen Dingen: Das Autofahren fällt schwerer, der Bus ist mit Einkaufstaschen mühsam, der Weg zum Arzt wird verschoben. Wer dann regelmässig eine verlässliche Fahrt hat, bleibt länger selbständig und bestimmt den eigenen Alltag weiter selbst.
Mehr als eine Fahrt
Unser Begleitservice holt an der Haustür ab und bringt wieder zurück. Dazwischen übernehmen wir, was hilft:
- Hilfe beim Ein- und Aussteigen.
- Begleitung bis zum Empfang, zur Anmeldung oder bis zur Wohnungstür.
- Einkaufstaschen tragen bis zur Wohnung, auf Wunsch.
- Warten und Rückfahrt in einer Buchung, etwa beim Coiffeur, bei der Fusspflege oder während eines Besuchs.
Typische Ziele sind Einkauf, Arzt und Therapie, Coiffeur, Bank oder Behördengang, der Besuch bei Freunden oder im Pflegezentrum.
Aus der Ferne buchen
Sie müssen nicht in der Nähe wohnen, um die Fahrten zu organisieren:
1. Anfrage stellen: Wählen Sie «Für eine andere Person» und geben Sie Name und Telefonnummer Ihres Vaters oder Ihrer Mutter an. Sie selbst bleiben die Kontaktperson. 2. Bestätigung erhalten: Die Bestätigung geht an Sie. So wissen Sie, wann wir abholen. 3. Rechnung an Sie: Auf Wunsch geht die Rechnung an Ihre Adresse, nicht an die Eltern.
Sagen Sie uns, was wir wissen sollten: Rollator oder Faltrollstuhl, Stockwerk, ob jemand die Tür öffnet und ob Begleitung bis zur Wohnung nötig ist.
Feste Wochentermine
Wöchentlicher Einkauf am Dienstag, Physiotherapie zweimal pro Woche: Wiederkehrende Fahrten planen wir als Terminserie, möglichst mit denselben Ansprechpersonen, damit Ihre Eltern wissen, wer kommt. Einzelne Termine sagen Sie nach den Stornierungsbedingungen ab oder verschieben sie, bis 24 Stunden vorher kostenlos.
Was wir nicht übernehmen
Der Begleitservice ist eine Fahrt mit persönlicher Hilfe, keine Pflege. Medizinische oder pflegerische Betreuung leisten wir nicht. Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug haben wir zurzeit nicht; wer vom Rollstuhl auf einen Fahrzeugsitz umsteigen kann, ist willkommen. Geht es um Arzttermine, Spital oder Dialyse, lesen Sie auch unseren Ratgeber zur Patientenfahrt.
Ein Gespräch, das hilft
Viele ältere Menschen möchten niemandem zur Last fallen. Es hilft, die Fahrt nicht als Hilfe, sondern als Erleichterung zu besprechen: kein Parkplatz suchen, keine schweren Taschen, jemand wartet. Probieren Sie es mit einer einzelnen Fahrt, zum Beispiel zum nächsten Arzttermin.
Checkliste
- Name, Adresse und Telefonnummer der Eltern
- Ziel, Datum, Uhrzeit, Rückfahrt fest oder nach dem Termin
- Rollator, Faltrollstuhl, Stockwerk, Lift
- Rechnung an Sie oder an die Eltern
- Fester Rhythmus? Dann als Terminserie






