Nach dem Spital nach Hause: die Heimfahrt gut organisieren
Der Austritt steht fest, die genaue Uhrzeit oft nicht. Wie Angehörige die Heimfahrt aus dem Spital oder der Reha planen, was mitkommt und wer hilft.

Erst klären: Ist eine sitzende Fahrt möglich?
Unsere Patientenfahrten sind für Menschen, die selbst sitzen können und beim Ein- und Aussteigen etwas Hilfe brauchen. Sie reisen in einem normalen Fahrzeug. Es ist kein Krankentransport und kein Rettungsdienst, unterwegs gibt es keine medizinische Betreuung. Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug haben wir zurzeit nicht; wer vom Rollstuhl auf einen Fahrzeugsitz umsteigen kann, ist willkommen.
Fragen Sie im Zweifel die Station, ob eine sitzende Heimfahrt passt. Muss jemand liegend oder im Rollstuhl sitzend fahren, ist ein spezialisierter Dienst richtig.
Die Uhrzeit: lieber auf Abruf
Am Austrittstag kommen oft noch Arztvisite, Austrittsgespräch oder Medikamente dazwischen. Die genaue Uhrzeit ist deshalb selten sicher. Zwei Möglichkeiten:
- Auf Abruf: Sie melden die Fahrt mit Datum an. Sobald die Entlassung feststeht, rufen Sie uns an: 076 225 23 23. Wir holen nach Verfügbarkeit ab.
- Feste Uhrzeit: Wenn die Station eine Uhrzeit nennt, bestätigen wir genau diese. Kommt es zu Verzögerungen, rechnen wir zusätzliche Wartezeit nach Tarif (CHF 65.00 pro Stunde).
Was in die Anfrage gehört
- Spital oder Klinik mit Abteilung und dem Eingang, an dem wir warten sollen.
- Zieladresse, bei einem Mehrfamilienhaus mit Stockwerk und ob es einen Lift gibt.
- Name und Telefonnummer der Person, die nach Hause fährt. Bestellen Sie als Angehörige, wählen Sie «Für eine andere Person».
- Hilfsmittel und Gepäck: Rollator, Faltrollstuhl, Tasche oder Koffer. Wir nehmen sie mit, soweit Platz ist.
- Unterstützung: ob Hilfe beim Aussteigen und Begleitung bis zur Haustür nötig ist.
Was der Fahrer übernimmt
Wir holen am vereinbarten Eingang ab, laden das Gepäck ins Fahrzeug, helfen beim Ein- und Aussteigen und begleiten nach Absprache bis zur Haustür. Wer zu Hause noch Hilfe braucht, sollte eine Person vor Ort einplanen; pflegerische Unterstützung leisten wir nicht.
Wenn die Klinik die Fahrt bestellt
Manche Kliniken bieten ihren Patientinnen und Patienten die Heimfahrt an. Dann gibt die Station, der Sozialdienst oder die Patientenadministration den Auftrag, und die Rechnung geht an die Klinik. Fragen Sie beim Austrittsgespräch nach, ob das bei Ihnen so ist.
Und die Kosten?
Die Fahrt rechnen wir nach Tarif; den Richtpreis sehen Sie beim Anfragen. Ob Ihre Krankenkasse oder Versicherung einen Teil übernimmt, klären Sie bitte direkt mit ihr. Wir können keine Kostenübernahme zusagen. Einen Fahrtnachweis für Ihre Unterlagen stellen wir auf Wunsch aus.
Checkliste für den Austrittstag
- Ist eine sitzende Fahrt möglich? Station fragen.
- Fahrt mit Datum anmelden, Uhrzeit fest oder auf Abruf.
- Eingang, Zieladresse, Stockwerk, Lift.
- Rollator, Faltrollstuhl, Gepäck angeben.
- Zu Hause: Wer ist da, wenn jemand Hilfe braucht?






